Bauen in Belgien

Salut et hoi aus dem binationalen Belgien!

eine kurze Fahrt auf die andere Seite der Ardennen, von der französischen auf die belgische/wallonische Seite:

 

Nach 2 Tagen kam ich an in einem winzigen Dorf, das romantisch abgelegen auf einer Hochebene der Ardennen liegt. Dort war ich eine Woche lang zu Besuch bei Silou und ihren 3 Töchtern, und hab für sie das Heimwerkerheinzelmännchen gespielt (streichen, Korkboden verlegen – wo sind nur die Bilder davon wieder abgeblieben).

 

War echt schön dort. Und Französisch konnte ich auch viel lernen; mit Silou, ihren Kindern, und ihren Freunden (die Hippies finden sich überall, auch in den Ardennen, und backen fleißig Steinofenpizza aus ausschließlich regionalen Zutaten, wann immer sich eine Gelegenheit bietet).

Dann 2 Tage über die Sprachen-Wasserscheide Wallonien-Flandern, teilweise an der Maas entlang (mitte rechts), , herrlich gestanden/übernachtet in einem Birnbaumhain (unten rechts, von weit weg, beim Wegfahren am nächsten Morgen).

 

 

Dann war ich bei Dries in Genk (Flandern) nur 2 Tage mithelfen, weil ich dann zu meinem alten Pfleghoffreund Karel nach Nord-Holland musste, weil er mich für das Wochenende eingeladen hatte, und ich nicht zu widersprechen, einen späteren Besuchstermin herauszuhandeln wusste. Also erstmal beim Rundholz-Strohballen-Lehm-Hausbau helfen:

 

 

Höchster Erkenntnisflug des Reise von Süd nach Nord Frankreich-Belgien-Holland: „Eine Nation, das ist eine Gruppe von Menschen, die sich dieselbe falsche Geschichte ihrer Vergangenheit erzählen und alle anderen hassen“ (nicht von mir), und diesem Hass, na, besser, dieser Antipathie oder Feindseligkeit, kann prima Vorschub geleistet werden durch marginale Wohlfahrtsunterschiede zwischen den statistisch fein säuberlich getrennten Menschengruppen; wobei dann Neid und eben Missgunst bis Feindseligkeit auf der einen Seite auf Überheblichkeit (oder auch nur wohlwollendes Patronisieren) treffen (dit is nou van mij! helemaal! Und verdammt schlau, vor allem das Wort Patronisieren; und das steht da nur, weil ich kein deutsches Wort dafür gefunden habe. Bevormunden? Herablassend behandeln?). Ist auf jeden Fall erstaunlich klar zu beobachten, wenn man von Wallonien über Flandern nach Holland fährt und die Leute jeweils fragt, wie sie ihre Nachbarn so finden: Ich hätte es ja nicht für möglich gehalten, wie wenig die Wallonier die Flandern lieben, und wie wenig die Flandern wiederum die Niederländer mögen. Andersherum ist es jeweils nicht so arg, aber eben eine gewisse Überheblichkeit. Und woher ich das alles weiß? Na, hör mal, das habe ich mühsam erarbeitet: das ganze beruht auf der Analyse der Einstellungen von mindestens 5 Personen, der oberflächlichen Analyse!

Tot ziens!

 

 

 

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