Côte d’Azur und Ligurien (Nachtrag)

(Nachtrag: nach Tunesien, bin ich zurück nach Marseille, dann mit dem Bus nach Florenz)

Wieder im Bus! Herrlich!

Auf die Straße!

Was oben fast nach provencalischen Lavendelfeldern aussieht, liegt leider an der Kamera. Kaputt! Shit!

Da nimmt man extra immer die Fotokamera zur Hand, nicht bloß das Handy, um sich geile Bilder zu gönnen, und dann wird man mit Lavendelstich partout beschenkt. Alter Schwede!

Aber weiter: Die Alpen reichen in Südostfrankreich/Nordwestitalien leider bis ans Mittelmeer heran, …

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…sodass die einzige Überlandstraße die kurvige und oft auch bergige Küstenstraße ist (weiß oben auf der Karte). Oder eben die Autobahn (gelb oben). Also bin ich da wo’s zu arg war, auf die Autobahn. Das heißt in Frankreich péage! Ich find die Zahlstationen ja ziemlich geil: keine Fahrbahnmarkierungen, fast so viel Spaß wie in Paris im Kreisverkehr!

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die Nacht auf nem Rastplatz mit Küstenblick übernachtet, und am nächsten Morgen früh an die Côte d’Azur:

hatte Glück: es war Sonntag und somit kaum was los: konnte überall anhalten!

Die perfekt gedressten, reichen Franzosen der Côte d’Azur haben nicht einen Meter Sandstrand, bloß Kieselsteine überall. Ich lach mich tot!

Aber schön ist es trotzdem:

(Schaut euch mal genau die Schiffsfracht oben links an)

Ja, reich reicher Monaco:

Und wo das mit dem Tennisplatz schon so gut geklappt hat, jetzt eine Salve Selfies! (Bin ganz froh eigentlich, dass ich dazu gefunden hab. die letzten dreißig jahre hielt ich die ganze gestellte fotografierei für furchtbar eitel, hab’s also kaum gemacht, immer vermieden, und konsequenterweise immer scheiße ausgesehen! HAHA)

dabei tut es doch gar nicht weh!      hier isser! der hotte mit der nase!

(alter schwede was hatt ich auf dem letzten denn geraucht)

Oh! Grenze!

(Bei den Hinweisschildern zur Höchstgeschwindigkeit innerorts, auf Landstraßen, auf Autobahnen, muss ich mich immer schwer konzentrieren: Im Nu ist man dran vorbeigefahren, und hat dann keine Ahnung! Im Land steht’s dann nirgendwo mehr. Und zwar steht in Italien an jeder dritten Ecke eine Warnung, dass geblitzt wird, aber dabei steht nie(!) was die Höchstgeschwindigkeit an der Stelle ist.)

Auf der italienischen Seite der Küste (Ligurien) ist es landschaftlich genauso schön, aber weniger reich und viel entspannter; ich hab schnell einen tolles Fleckchen für Picknick, Sonnenbaden (im Pulli aber!) und sogar ein letztes Mittelmeerbad gefunden:

Dann auf nach Florenz, in die Stadt der Kunst; da darf man sich nicht beschweren, auch mal 20 Tonnen Marmor vor sich auf der Landstraße zu haben:

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Abendbrot nach einem herrlichem Tag:

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Und dann später abends noch durch Genua gekurvt, ohne Verkehr, mit fetter Mucke auf den Ohren. Geiler Scheiß.

Freu mich schon auf den Frühling!

😉

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2 Kommentare zu „Côte d’Azur und Ligurien (Nachtrag)

  1. Ach, Mann, ist das schön.

    Im Bus (ein Sprinter, der längste den’s gibt) durch Genua kurven, das hab ich übrigens auch schon gemacht: Einem rasenden Pizzaboten hinterher, der uns den Weg zur JuHe fuhr, ohne Rücksicht auf lahme Ortsunkundige, die außerdem Schiss hatten, überall die Rückspiegel mitzunehmen… bis *ganz oben* auf den Hügel ging’s, durch Straßen schmal wie Hemdsärmel. Aber dat kennst ja auch jetz. War geil!

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